Nachdem der Sommer 2010 zu Beginn zwar sonnig und warm war, lies er die Chilis ab Juli im Stich. Die andauernden Regenfälle und die zu kalten Nächte waren Gift für das Reifen der Früchte (landläufig wird von Schoten gesprochen, botanisch ist die Chilifrüchte aber den Beeren zuzuordnen, näheres dazu).
Nun hoffen wir auf ein besseres Jahr 2011. Bestellungen für Pflänzchen werden demnächst angenommen. Ein Sortenverzeichnis wird ebenfalls kommen. Also alles wie immer…
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Neulich brachte mir Linda dieses “Fläschle” vorbei.
Hiermit gebe ich es Preis: Ja ich komme aus Hohenegarten, doch ich wusste nicht daß wir inzwischen auch eine Brauerei dort haben. Der malzige Geruch wird sicherlich von den ganzen Ausscheidungen der Kühe und Schweine übertüncht
Das Bier schmeckte…belgisch. Die Belgier hauen ja eh alles rein, was die Prozente steigen lässt und ganz sicher nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. Aber bei diesem “Bier” haben Sie es echt übertrieben. So sind neben Weizen und obergäriger Hefe auch noch Koriander und Orangenschalen (!) der Valencia Orange enthalten.
Der arme Herzog Georg der Reiche, er würde sich wohl im Grab rumdrehen. Er hat sich zum Glück 1493 die folgenden Zeilen ausgedacht, die 1516 auf ganz Bayern (komisch, daß es ausnahmsweise mal kein Schwabe war?) und später sogar auf ganz Deutschland ausgedehnt wurden:
DEUTSCHES REINHEITSGEBOT
“Wie das Pier Summer vie Winter auf dem Land sol geschenkt und prauen werden”
“Item wir ordnen, setzen und wollen mit Rathe unnser Lanndtschaft das füran allenthalben in dem Fürstenthumb Bayrn auff dem Lande auch in unsern Stettn vie Märckthen da desáhalb hieuor kain sonndere ordnung gilt von Michaelis bis auff Georij ain mass oder kopffpiers über einen pfennig müncher werung un von Sant Jorgentag biß auf Michaelis die mass über zwen pfennig derselben werung und derenden der kopff ist über drey haller bey nachgeferter Pene nicht gegeben noch außgeschenckht sol werden. Wo auch ainer nit Merrzn sonder annder pier prawen oder sonst haben würde sol erd och das kains weg häher dann die maß umb ainen pfennig schenken und verkauffen. Wir wollen auch sonderlichen dass füran allenthalben in unsern stetten märckthen un auf dem lannde zu kainem pier merer stückh dan allain gersten, hopfen un wasser genommen un gepraucht solle werdn. Welcher aber dise unsere Ordnung wissendlich überfaren unnd nie hallten wurde den sol von seiner gerichtsobrigkait dasselbig vas pier zustraff unnachläßlich so offt es geschieht genommen werden. jedoch wo ain brüwirt von ainem ainem pierprewen in unnsern stettn märckten oder aufm lande jezuzeitn ainen Emer piers zwen oder drey kauffen und wider unnter den gemaynen pawrfuolck ausschenken würde dem selben allain aber sonstnyemandes soldyemaßs oder der kopfpiers umb ainen haller häher dann oben gesetzt ist zugeben un ausschencken erlaube unnd unuerpotn.”
Quelle: Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft e.V., BONN
Jetzt ist es leer und die Welt ist um eine Erfahrung reicher. Ich habe mich übrigens gern geopfert – wer also noch was zu testen hat: Immer her damit!
Dann ewig nicht begonnen zu brüten. Als wir bemerkt haben, dass Sie neben dem Wasserfass brüten möchte hat es endlich geklappt:
Leider wollte Sie auch nur Ihre eigenen Eier bebrüten, die untergeschobenen von Robin hat Sie nicht akzeptiert. Das mit dem Brüten ging 14 Tage gut (Laufis brüten normalerweise 28-30 Tage), dann kam das Spiel gegen England. Möglicherweise waren die Vuvuzelas zu laut, oder Ilse dachte, bei 40° im Schatten braucht man doch gar nicht mehr brüten…jedenfalls hat Sie aufgehört.
Deshalb gibt es dieses Jahr doch keine Laufentenbabys, vielleicht auch einfach, weil die Ilse erst ein Jahr alt ist und noch nicht so die Erfahrung hat. Und was macht man nach dem ganzen Stress? Natürlich: Badeurlaub! So ein schöner klarer gechlorter Pool ist ja auch dem eigenen Schlammloch vorzuziehen!
Sie hat übrigens bis vor kurzem jeden morgen das fehlende Nest “beweint” oder besser gesagt ausgiebig “bequakt”, Daniel kann euch genau erklären, wie sich das anhört. Er wurde nämlich jeden Samstag und Sonntagmorgen von Ihr geweckt
Wenigstens etwas hat Sie richtig gemacht…
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Unser Roxy war nicht lange alleine. Bereits zwei Tage nach dem Tod von Robin (siehe unten) hat er eine neue Gefährting bekommen.
Wir haben Sie einfach am Montag abend zu ihm in den Stall gesetzt. Was danach bei EntenTV los war könnt ihr euch nicht vorstellen…es ging da drin ab wie noch nie.
Inzwischen hat Ilse sich aber eingewöhnt. Die Schnecken haben also weiterhin keine Chance.
Leider nimmt Sie das Gelege von Robin nicht an, es wird also noch ein weiteres Jahr dauern bis wir kleine Entenkiddies bekommen werden.
Sie ist übrigens so zerzaust auf dem Rücken, weil der Roxy sie ab und zu ein wenig neckt…
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Nicht immer spielt das Leben so, wie man es gern hätte. Das Schicksal hat uns gestern unsere Entenmama Robin genommen. Gerade als Sie begonnen hatte zu brüten kam es warscheinlich zu einer sogenannten Legenot (ein zu großes oder mißgebildetes Ei, das nicht ausgeschieden werden kann und zur völligen Entkräftung führt), die wir zu spät erkannten.
Eine halbe Stunde vor dem Tierarzttermin ist Sie von uns gegangen. Sie hinterlässt unseren todtraurigen Erpel und 14 Eier, von denen zwei bereits in einem frühen Embryostadium sind.
Robin †10.04.2010
Robin ist als junge, ca. 10 Wochen alte Ente zu uns gekommen um unserem einsamen Roxy Gesellschaft zu leisten. Sie war trotz gleichem Legejahr viel langsamer in der Entwicklung als unser Roxy. Im Herbst haben Sie sich trotzdem gefunden und sind von da an nicht mehr alleine unterwegs gewesen. Auch den kalten und schneereichen Winter haben beide gemeistert, unvergessen bleiben die Paddelversuche auf der 30cm hohen Schneedecke.
Viel Freude bereiteten uns auch die ersten Eier und die Ausflüge zu unserem Nachbarn.Robin wir vermissen Dich und hoffen, dass du an einen besseren Ort gegangen bist und dort keine Schmerzen mehr erleiden musst.
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Aus einem Tag im Leben der Laufenten Roxy und Robin gedreht:
Achtung! Das Bildmaterial enthält FESK (Freiwillige Enten Selbst Kontrolle) Inhalte (siehe ab 1m46s) und ist nur für Personen unter 80 Jahren geeignet )
Auch dieses Jahr hat unser Janko wieder einen tollen Winterurlaub auf die Beine gestellt. Es ging in die französische Schweiz, am Genfer See vorbei in ein Skigebiet mit 140 km Piste.
Wieder hatten wir ein Haus mit allem erdenklichen Komfort. Die Industrieküche mitsamt Spülautomat war notwendig um schnell die benötigten Mengen Nahrung herzustellen. Die Sauna wurde rege benutzt, abkülen im Schnee war natürlich Pflicht. Die beiden Wohnzimmer waren gemütlich, das obere (2 Stock) wurde zumeist zum Feiern genutzt, im mittleren konnte entspannt Fernsehen geschaut werden (gell Benny:-))). Der Neubau im EG wurde zum Ski und Snowboard Service genutzt (wenn die Vermieter das gewusst hätten).